Gesundheit 2053

Workshop

Zu Beginn der achtziger Jahre steckte die medizinische Informatik noch in den Kinderschuhen – Patientendaten gab es hauptsächlich analog und natürlich nur vor Ort. Große Operationen waren auch für kleinere Eingriffe nötig und Narkosen wurden teilweise noch mit Äther durchgeführt. Prothesen konnten Gliedmaßen nur unzureichend ersetzen und Herzschrittmacher hatten eine Akkulaufzeit von 18 Monaten. Heute benutzen wir Technik wie selbstverständlich, um unsere Gesundheit zu erhalten und ein aktives Leben zu führen. Rund um die Uhr zeichnet ein Fitnessarmband unsere Vitaldaten auf und erinnert uns daran genug zu trinken und Sport zu machen. Eine erste Diagnose recherchieren wir selbst im Internet. Unseren Hausarzt können wir per Videokonferenz konsultieren und unsere Patientendaten sind elektronisch erfasst. Durch Implantate können Taube wieder hören und moderne Prothesen lassen sich mit den Gedanken präzise steuern. Chirurgen können mit Hilfe von Roboterarmen millimeterkleine Blutgefäße exakt vernähen. Und was, wenn wir den gleichen Zeitsprung in die Zukunft wagen? Wie können zukünftige Technologien im Jahr 2053 helfen unsere Gesundheit zu erhalten? Wohin gehen wir, wenn wir krank sind und was passiert dann? Welche Informationen über unseren Körper geben wir preis und wer hat Zugriff darauf? Wie helfen uns Maschinen ein langes und aktives Leben zu führen? Wie organisieren wir unsere Gesundheit und welche Technologien helfen uns dabei? Am 5. Juni fand zu diesen Themen – und jeder Menge weiterer Fragen rund um das Thema „Gesundheit 2053“ – ein Workshop in Berlin statt. Ausgewählte Fotos finden Sie in der obigen Galerie! (file: ShapingFuture Gesundheit 2053.pdf text: Flyer: Shaping Future Gesundheit 2053.pdf)