Mobilität 2053

Workshop

Zu Beginn der achtziger Jahre fuhr man mit dem Auto in den Urlaub – 14 Stunden bis nach Italien, navigiert durch einen Atlas. Airbags oder eine Anschnallpflicht gab es noch nicht und Kinder mussten zur Unterhaltung die ewig gleiche Kassette hören. Das Flugzeug wurde von 22 % der Menschen genutzt und Billigfluggesellschaften existierten nur auf dem Schwarzmarkt. Mobilität ist heute für jedermann erschwinglich und macht die Welt zu einem Dorf. Jede Sekunde besteigen 158 Fluggäste ein Flugzeug. Bequem und sicher wie nie zuvor fliegen wir in 2 Stunden nach Italien und können währenddessen per WLAN die ersten Urlaubsbilder teilen. Autos sind mit diversen Sensoren und Warnsystemen ausgestattet, die uns alarmieren, wenn wir die Spur verlassen oder im Notfall automatisch für uns bremsen. Nachhaltigkeit wird zum Produktionsfaktor und Verkaufsargument. Haben wir uns verfahren, sagt uns unser Smartphone auf wenige Meter genau wo wir uns befinden und wie wir zu unserem Ziel gelangen. Und was, wenn wir den gleichen Zeitsprung in die Zukunft wagen? Wie werden wir uns im Jahr 2053 fortbewegen? Wie können neue Technologien Mobilität nachhaltig und effizienter gestalten? Wie bewegen wir uns fort und welche Funktionen erfüllen neue urbane Architekturen? Muss ich mich überhaupt bewegen oder kommt mein Ziel zu mir? Am 10. Juli fand zu diesen Themen – und jeder Menge weiterer Fragen rund um das Thema „Mobilität 2053“ – ein Workshop in Berlin statt. Ausgewählte Fotos finden Sie in der obigen Galerie! (file: ShapingFuture Mobilitaet 2053.pdf text: Flyer: Shaping Future Mobilität 2053)